Hintergrund
Neun Modelle, auf die sich der Konflikt-Simulator stützt — je eine Seite: was das Modell sagt, woher es kommt, wie gut es belegt ist, was du vor dem Gespräch damit machen kannst, wo die Seite es benutzt und wo es irreführt.
Eskalationsstufen nach Glasl Neun Stufen, drei Phasen — und die Frage, ob du dieses Gespräch noch allein führen solltest. Praxiswissen, breit genutzt, nicht validiert
Vier Ohren Jede Nachricht hat vier Seiten, und wer zuhört, hört oft eine andere als die gemeinte. Praxiswissen, didaktisch stark, kaum empirisch geprüft
Watzlawicks Axiome Man kann nicht nicht kommunizieren — und drei weitere Sätze, die einen Streit erklären, bevor er beginnt. Praxiswissen, einflussreich, schwer prüfbar
Wenn-dann-Pläne Ein vorformulierter Satz für den Moment, den du am meisten fürchtest — das am besten belegte Werkzeug auf dieser Seite. Gut belegt — Metaanalyse über 94 Studien
Vier Gifte im Streit Vier Muster, die ein Gespräch zuverlässig kippen — und zu jedem ein Gegenmittel. Muster gut belegt, Vorhersagequoten nicht, Gegenmittel Praxiswissen
Interessen statt Positionen Hinter dem, was jemand fordert, steht ein Grund — und zwei Gründe passen oft besser zusammen als zwei Forderungen. Kern gut belegt, Gesamtpaket Praxiswissen
Ich-Botschaften „Du machst mich wütend“ behauptet eine Ursache. „Ich werde wütend“ beschreibt, was passiert — und lässt sich nicht bestreiten. Teilweise belegt — Form hilft, ersetzt aber keine Haltung
Beobachten statt bewerten Eine Zuschreibung lädt zum Gegenbeweis ein. Was eine Kamera aufgezeichnet hätte, lässt sich nicht wegdiskutieren. Teilweise belegt, Kern mit der Feedbackforschung vereinbar
Was in deiner Hand liegt Was die andere Person sagt, liegt nicht in deiner Hand. Dein Urteil darüber und dein nächster Satz schon — und damit die Schleife, in der ihr steckt. Neubewertung gut belegt, der Rest Praxiswissen
Die Belege sind ehrlich benannt: „gut belegt“ heißt Experimente und Metaanalysen, „Praxiswissen“ heißt bewährt, aber kaum geprüft.
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